Welche Proteinarten gibt es?

Hallo Leute,

eine ausgewogene Ernährung und das passende Training sind die wohl wichtigsten Bausteine für eure Trainingsfortschritte. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein unterschiedliche Nährungsergänzungsmittel zu nutzen. Beachtet jedoch, dass diese sogenannten Supplemente niemals eine gesunde Ernährung ersetzen und auch nur teilweise sinnvoll sind.  Nach und nach werde ich euch daher verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und deren Nutzen erklären. Nutze ich ein Produkt und sagt der Geschmack und die Löslichkeit mir zu empfehle ich es euch weiter. Wenn ihr euch für weitere Fitnessprodukte interessiert schaut mal bei NU3 vorbei und erhaltet mit ->NU3BEN20<- 20% Rabatt.

Beginnen möchte ich heute  mit dem wohl beliebtesten und bekanntesten Nahrungsergänzungsmittel, dem Protein-Shake.

Zu unterscheiden sind dabei folgende Produkte:

Whey-Protein: Der Name „Whey“ bezeichnet Proteinpulverzubereitungen auf Molkeproteinbasis. Molke entsteht bei der Herstellung von Käse und Quark. Die Whey-Proteinpulver sind nahezu fettfrei, sehr kohlenhydratarm und weisen eine hohe biologische Wertigkeit auf. Dies bedeutet, dass das Eiweiß vom Körper sehr gut aufgenommen werden kann und sich daher als Proteinzufuhr nach dem Training oder am Morgen hervorragend eignet. Weiterhin besitzt Molkeprotein einen hohen Aminosäureanteil, womit eine bessere Muskelregeneration erreicht wird. Ein Whey-Protein zeichnet sich außerdem durch eine gute Wasserlöslichkeit, gute Magenverträglichkeit und eine eher geringere Sättigungseigenschaft aus. Ein Whey-Shake ist daher sinnvoll, wenn es dir schwerfällt genug Eiweiß über die Ernährung aufzunehmen oder du aus praktischen Gründen eine schnelle und unkomplizierte Eiweißquelle suchst.

Aus „normalen“ Whey-Konzentraten kann durch weitere Prozeduren das noch hochwertigere Molkenisolat herstellt werden. Diese Eiweißprodukte beinhalten einen noch höheren Eiweißanteil, dafür aber weniger Fett und weniger Kohlenhydrate in Form von Milchzucker. Aufgrund des sehr geringen Milchzuckeranteils sind Isolate besonders für Menschen mit Laktoseintoleranz zu empfehlen oder können bei sehr kohlenhydratarmen Diäten eingesetzt werden.

Meine Einnahmeempfehlung: morgens oder nach dem Training als Nahrungsergänzung, 30 g pro Portion

Meine Produktempfehlungen: 


  

Casein-Protein: Casein wird zum größten Teil aus Milch gewonnen. Dieses Protein unterscheidet sich hinsichtlich des Whey-Proteins, da es nur recht langsam aufgenommen und verdaut werden kann. Dies hat jedoch den Vorteil, dass es den Körper länger mit Eiweiß versorgt und ist daher besonders gut zur abendlichen Einnahme geeignet ist. Euer Körper wird somit über Nacht mit ausreichend Protein versorgt. Weiterhin sind Casein-Proteine eher dickflüssig, besitzen eine gute Sättigungseigenschaft und daher in der Diät als Mahlzeitenersatz empfehlenswert. Beachtet jedoch, dass Milchproteine einen hohen Milchzuckeranteil besitzen und bei Menschen mit Laktoseintoleranz zu Magenproblemen führen kann. Die Wertigkeit von Casein-Proteinen ist außerdem etwas geringer als bei Whey-Proteinen.

Möchtet ihr die Vorteile eines Casein-Proteins nutzen aber die Wertigkeit erhöhen, kann ich euch zu einem Mehrkomponentenprotein raten. Diese Proteine enthalten neben Casein auch Molke und Eiproteinanteile, wodurch die Wertigkeit gegenüber einem normalen Casein-Protein erhöht wird. Mehrkomponentenproteine können aufgrund der verschiedenen Eiweißanteile ebenfalls gut als Mahlzeitenersatz genutzt werden.

Meine Einnahmeempfehlung: vor dem Schlafengehen oder als Mahlzeitenersatz während der Diät, 30 g pro Portion.

Meine Produktempfehlung: 

 

Soja, Reis, Hanf oder Erbsenprotein: Diese Proteine werden einzig und allein aus pflanzlicher Quelle gewonnen und sind daher besonders für Vegetarier oder Veganer interessant. Außerdem eignen sich diese Proteine, da keine Milchzuckeranteile enthalten sind für Menschen mit Laktoseintoleranz. Grundsätzlich sind Sojaproteinpulver günstiger, es sollte aber darauf geachtet werden, dass es sich um ein Sojaisolat handelt. Dieses ist im Geschmack neutraler, weist ein hochwertigeres Aminosäureprofil auf und ist damit ein guter Eiweißlieferant. Aber auch zu Reis, Erbsen oder Hanfprotein kann bedenkenlos gegriffen werden. Besonders Hanfprotein eignet sich, aufgrund des Aminosäureprofils, welches Eiern, Fleisch und Milch sehr ähnlich ist, als guter Eiweißlieferant. Alle veganen bzw. vegetarischen Proteinpulver sind ein tolle Möglichkeit pflanzlich auf seine täglich empfohlene Eiweißmenge zu kommen.

Einnahmeempfehlung: z.B. Erbsenprotein nach dem Training oder als vegane Proteinquelle beliebig verteilt, 30 g pro Portion.

Meine Produktempfehlung: 

 

 

Habt ihr weitere Fragen oder Anregungen dann teilt oder kommentiert diesen Beitrag.

Ben

 

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